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Ausstellungen

Die Pfahlbauer*in Maur

Sonderausstellung im Ortsmuseum Mühle mit den sensationellen Funden der Bastsandalen

Bastsandale aus Maur-Schifflände

Die Ausstellung ist geöffnet zwischen 28. März und 31. Oktober 2021 jeden Sonntag von 14 – 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Coronabedingt ist die Anzahl der Besucher/-innen beschränkt. Es dürfen nur fünf Personen gleichzeitig in den Ausstellungsräumen sein. Wir haben daher eine Reservierungsmöglichkeit eingerichtet. Sie können ein Zeitfenster von 30 Minuten buchen. Wir empfehlen dringend, von dieser Buchungsmöglichkeit Gebrauch zu machen. Personen ohne gebuchtes Zeitfenster müssen auf freie Plätze hoffen und eventuell warten.

Wir haben einen Wartebereich im Untergeschoss eingerichtet, wo bis zu 10 Personen Filme zum Thema der Ausstellung schauen können. Diese Filme empfehlen sich auch für gebuchte Besuchende als Einstimmung und Vorbereitung auf die Ausstellung. Dauer ca. 26 min.

Jetzt Zeitfenster buchen

Weiter Infos zur Ausstellung auf die-pfahlbauer-in.ch/maur

Die genauen Öffnungsdaten (pdf).

Während der Sonderausstellung «Die Pfahlbauer*in Maur» sind die Gemälde von Léon und Jeanne Pétua nicht ausgestellt, mit Ausnahme von zwei Bildern in der Treichler-Stube.

Vorstellung der Museen Maur (Film)



Godi Leiser: Grafiker, Zeichner, Künstler

Zu seinem 100. Geburtstag

Godi Leiser
Wechselausstellung vom 21. März 2020 bis 18. Dezember 2021
Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Der Künstler Godi Leiser (1920-2009) war von Beruf Grafiker VSG mit Atelier seit 1951 in Zürich, von 1975 bis 2001 in Maur. Als führender Gestalter der Automobilwerbung in der Schweiz wirkte er mit Inseraten, Prospekten und Illustrationen vor allem durch die zeichnerische Umsetzung fotografischer Vorlagen stilbildend. Daneben entstand auch Modewerbung und Reklame für Zigarren, Ovomaltine, Swissair. 1960 wünschte sich Leiser für «bevorzugte Arbeiten: Aufgaben, die mit Reisen verbunden sind». So erhielt er vom Schweizerischen Bankverein 1963 den «idealen Auftrag» (wie er 2005 im Rückblick festhielt), überall da in der Schweiz, wo eine Bankfiliale bestand oder eröffnet werden sollte, entsprechende Ortsansichten hervorzubringen, die jeweils vervielfältigt als Kundengeschenk verbreitet wurden. Diese Verpflichtung währte bis 1987. Godi Leiser zeichnete demzufolge von rund 130 Ortschaften über 300 Ansichten und Panoramen in Schwarz auf Weiss, deren dokumentarischen Wert und künstlerische Pracht er 1975 in die berühmt gewordene Formel zusammenfasste: «Ich habe mich der Städte und Dörfer angenommen, die ich zu Tuschgobelins verarbeite.» Der erfahrene ortskundige Künstler, der sich 1995 als «notorischer Federzeichner mit Spezialität Panoramen» benannte, wusste auch den oft desolaten Anblick seines Bildgegenstands mit sicherer Hand in einen paradiesischen zu verwandeln: «Bei architektonisch total verfuhrwerkten Seldwylas muss man Trost in der Landschaft suchen, in die man den Ort bettet, je weiter hinten, desto besser.» Die Ausstellung zeigt mit Leiser-Artefakten von 1956 bis 1995 hauptsächlich seine akribischen topografischen Abbildungen, die aus dem 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten dieser Art zu zählen sind. Werke von Godi Leiser werden in der Herrliberger-Sammlung Museen Maur, im Stadtarchiv Zürich und im Museum Autobau Erlebniswelt in Romanshorn aufbewahrt.

Flyer zur Ausstellung
Im Vergleich zu Godi Leiser: Das erste Panorama in der Kunstgeschichte von David Herrliberger. Burg Maur, Herrliberger-Sammlung 2. Stock.


Aufgrund der aktuellen Lage musste die Vernissage und der Eröffnungsapéro abgesagt werden. Wir hoffen, diesen Anlass im nächsten Jahr nachholen zu können. Die Ausstellung wird am 1. Samstag im Monat, am 6. Juni, den interessierten Besuchern zugänglich sein..

Demnächst zeigen wir monatlich online eine Auswahl der vielseitigen Ansichten von Godi Leiser. Die thematische Ausstellung «Grafiker, Zeichner, Künstler» wird nur in der Burg Maur gezeigt.

Verlagswerk von David Herrliberger

Bild der Ausstellung
permanent

Herrliberger-Sammlung
Burgstrasse 8

Die Herrliberger-Sammlung in der Burg ist als kulturgeschichtliches Museum im Kanton Zürich einzigartig. Die Ausstellung zeigt im zweiten Stock der Burg in ständiger Präsentation wesentliche Teile des Gesamtwerks von David Herrliberger. Die Schausammlung wurde 1976 eröffnet und seither mehrmals verändert, zuletzt 2006 neu eingerichtet. Ausführliche Texte zu den Exponaten beleuchten Herrlibergers Persönlichkeit und erläutern das Umfeld seiner Unternehmungen. Besonders gewürdigt werden Bernard Picart und die Ceremonien, Herrlibergers Topographie mit den daran beteiligten Künstlern, die Kaufrufe sowie das Wirken des Gerichtsherrn. Der Betrachter gewinnt Einblick in die Verlags­produktion eines Bildermachers im Zeitalter der Aufklärung, der als Alleinunternehmer in seinem Jahrhundert herausragt.



Salomon Landolt (1741-1818) und Salomon Gessner (1730-1788)

Bild der Ausstellung
permanent

Salomon-Kabinett
Burgstrasse 8

Im Salomon-Kabinett sind Kunstwerke von Salomon Landolt (1741-1818), dem Scharfschützenoberst und legendären Landvogt von Greifensee, und von Salomon Gessner (1730-1788), dem berühmten Buchverleger, Dichter und Maler der Idylle, ständig ausgestellt. Zwei miteinander befreundete Persönlichkeiten, die zu den bedeutendsten Gestalten unter den nichtprofessionellen Zürcher Künstlern des 16.-20. Jahrhunderts gehören, treten eindrucksvoll in Erscheinung.

Gemälde von Hermann Hinderling

Maur um 1900
permanent

Mühle Maur, Pétua-Zimmer
Burgstrasse 13

Drei Gemälde (und weitere Beispiele in einer Dokumentation aufliegend) des in Maur aufgewachsenen Genre- und Historienmalers mit Ausbildung an der Ecole nationale et spéciale des Beaux-Arts in Paris. Sein Gemälde Das einzige Kind, die Darstellung eines verzweifelten Vaters, der den toten Sohn betrauert, wurde an der Weltausstellung in Paris 1900 mit einer Medaille ausgezeichnet (1928 im Eigentum des Erziehungsdepartements Basel-Stadt).

Zeitungsartikel Ostschweiz am Sonntag vom 19.4.2015

Léon und Jeanne Pétua in der Mühle Maur

Marie Pétua
permanent

Mühle Maur, Pétua-Zimmer
Burgstrasse 13

Eine Auswahl von Gemälden aus dem Nachlass der Marie Treichler-Pétua zum Andenken an das künstlerische Schaffen von Vater Léon Pétua und Schwester Jeanne Pétua



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