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Ausstellungen

Ausstellung Fantasie und Wirklichkeit

Schloss Brunhilde
Donnerstag, 4. Juli 2019, 19.30 Uhr

Ausstellung Fantasie und Wirklichkeit


Die Ausstellung Fantasie und Wirklichkeit präsentiert Bilder und Texte aus einem Schulalltag in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von 1956 bis 1991 unterrichtete Brigitte Schnyder Primarschulklassen der Mittelstufe in Ebmatingen. In diesen Jahren entwickelte sie eine sehr persönlich geprägte Praxis ganzheitlichen Lernens, mit heranwachsenden Schulkindern in der Sprache und durch die Sprache, in Bildern und durch Bilder, in der Musik und durch Musik gemeinsam die Welt zu entdecken und zu gestalten.

Die Museen Maur bringen zum 90. Geburtstag von Brigitte Schnyder als Rückblick auf 35 Jahre Schule ihre Grundidee zur Anschauung: Erziehen ist Zwiesprache, Dialog zwischen Lehrer und Schüler. Mit Exponaten und Textunterlagen aus dem Schulalltag wird ihre besondere Weise des Unterrichtens vergegenwärtigt, der eine ungebrochene Aktualität zukommt: Kinder wollen sich selbst und ihre Welt entdecken. Aufgabe von Erzieher und Lehrer ist es, sie auf diesem Weg zu begleiten.

Man erlebt ein Klassenlager von 1981 mit Abstecher in Bern, wo die Klasse von Bundespräsident Kurt Furgler empfangen wurde, nimmt an der Verwandlung von Erfahrenem in Sprache und Schrift teil, ist bei der Entstehung von sieben Gemeinschaftsbildern zu grossen Erzählstoffen dabei und begleitet weitere Illustrationen zu Mythen und Legenden, erhält Einblick in das Werken mit Instrumentenbau und gemalten Bildern zu Musik, beobachtet die Vertiefung in die Naturkunde und mustert interessiert zahlreiche Zeugnisse, wie die Kinder ihre Lehrerin beurteilt und benotet haben.

Zum Ausstellungs-Flyer

Salomon Landolt und seine Malerfreunde

Ludwig Hess - Malerbuch
Wechselausstellung 18. November 2018 bis Ende Dezember 2019

In einer der spannungsreichsten Zeiten der politischen Umwälzung in der Schweizer Geschichte findet Salomon Landolt(1741-1818) in der Malerei Entspannung. So schildert David Hess über den 60-Jährigen: « in ruhiger innerer Anschauung blühten, nebst Erinnerungen aus früherer Vergangenheit, alle die Bilder, welche seine Phantasie vorzüglich im Gewühle der jüngsten Ereignisse scharf aufgefaßt und treu bewahrt hatte, verjüngt wieder auf, spiegelten sich in dem heitern Glanze seines besänftigten Gemüthes, wie des Lebens wechselnde Erscheinungen auf der klaren Fläche eines Sees, wenn der Sturm vorübergezogen ist ».

Der Maler: «Der biedere, als Regent und Soldat originelle, in hinterlassenen Kunstarbeiten und überlieferten Einfällen und Charakterzügen fortlebende Salomon Landolt von Zürich», wie die Schweizerische Monatschronik vom Dezember 1818 den Verstorbenen in Erinnerung ruft, hat zeitlebens gezeichnet und gemalt. Man kennt vom Fünfzig- bis Siebenundsiebzigjährigen ein halbes hundert Gemälde, datiert von 1789 bis 1817, als grossformatige Landschaftskompositionen meist in Gouachetechnik auf Papier, ungefirnisst in dichter Farbigkeit leuchtend, militärisch mit Scharmützeln, Feldwachen und Jagdszenen staffiert. Die vorwiegend in Zürcher Privatbesitz erhaltenen Werke bezeugen, was der Oberst beim Reiten durch die heimischen Gegenden im Frühnebel oder Abendrot mit seinem hochsensiblen Farbensinn erlebt hat, am Rhein, an der Thur, an der Töss, an der Sihl: «Seine Studierstube war die weite Natur, in Feld und Wald, auf flüchtigem Gaul», wie David Hess 1820 befand.

Das Salomon-Kabinett der Kunstkammer in der Burg zeigt im Original bedeutende Landschaftsbilder von Salomon Gessner und Salomon Landolt in ständiger Ausstellung. Eine neue Präsentation ergänzt die eindrucksvolle Zusammenstellung mit Werken von jüngeren Zürcher Künstlern, die von Salomon Landolt gefördert worden sind. Zu diesen Malerfreunden, alle Mitglieder der von Landolt 1787 mitbegründeten Zürcher Künstlergesellschaft, gehörten Johann Heinrich Lips, Ludwig Hess, Johann Martin Usteri, Conrad Gessner und David Hess, später Verfasser von Landolts Lebensbeschreibung.

Das Projekt Salomon Landolt 1741 - 1818

Ausstellung auf dem Schiff "Wer ist dieser David Herrliberger?"

Das Motorschiff David Herrlibetger
Samstag, 9. April 2011, 11-17 Uhr
Sonntag, 10. April 2011, 11-17 Uhr


Die Herrliberger-Sammlung stellt sich vor.
Mit Restaurationsmöglichkeit auf dem Schiff.

Das Motorschiff David Herrliberger

Wer ist dieser David Herrliberger?

Ausstellungen in der Herrliberger Sammlung und der Kunstkammer

Unterwegs! Allerlei Gründe zum Reisen

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Teilausstellung (Kunstkammer I & II)

verlängert bis 15. Juni 2019, jeden 1. und 3. Sa im Monat von 14 bis 17 Uhr oder auf Anfrage


Es wird heute viel gereist, wir sind mehr denn je unterwegs. Pendler und Migranten, Pilger und Kulturkonsumenten, Businessleute und Kongresstouristen, Urlauber und Reiseführer zu Destinationen in aller Welt, zu Fuss, motorisiert, zu Schiff und im Flug – die Mobilität ist zum Massenphänomen geworden. Wer unterwegs ist, erweitert sein Weltbild, und wer das will, muss reisen: «Ergründe kühn das Leben, vergiss nicht in der Zeit, dass mit verborgnen Stäben misst die Unendlichkeit!» Die Strophe aus Gottfried Kellers Cantate zum 60jährigen Jubiläum der Hochschule Zürich von 1883 besagt, dass es auf unserer Lebensreise nicht darauf ankommt, wie viele Kilometer wir zurückgelegt haben, dass vielmehr die inneren Dimensionen zählen, die wir beim Reisen durchmessen und erleben. Sie bildet gleichsam das Motto der Ausstellung.

Die Ausstellung in der Kunstkammer zeigt seltene Bilddokumente aus dem 17. bis 21. Jahrhundert zu Alpenreisen, Badereisen, Bildungsreisen, Forschungsreisen, Hochzeitsreisen, Schweizerreisen, Sensationstourismus, Reisen aus Kriegsgründen, Flüchtlinge und Voyages pittoresques. Zwölf prachtvolle Ansichten aus einer berühmten Reise von 1802, entlang dem Lauf der Birs von der Quelle zur Mündung, verdeutlichen den Lauf einer Lebensreise. Man begegnet auch Pendlerströmen und exotischen Ferienzielen und kommt mit Photochrom um die Welt. Die Auslage von Ansichtspostkarten der Jahrhundertwende um 1900 vermittelt Grüsse aus vielen Destinationen und eine Ahnung von den Fortbewegungsmitteln in früheren Zeiten, vom Pferd über die Eisenbahn und das Automobil bis zum Zeppelin. Der illustrierte Reisebericht von Maurmer Schulkindern über ihren Ausflug zur Taminaschlucht 1946 kann integral eingesehen werden. In einer neuen Präsentation veranschaulichen die Guckkastenbilder des 18. Jahrhunderts in der Herrliberger-Sammlung die damalige Wahrnehmung der weiten Welt.

Flyer zur Ausstellung

Unterwegs! mit Angelika Maass

Veranstaltungen zur Finissage der Ausstellung "Unterwegs. Allerlei Gründe zum Reisen.*


Raritet! Schöni Raritet! Ausrufer und Guckkasten

Ausschnitt Unfall in Schiedam
Die neue sensationelle Ausstellung in der Burg Maur ab Samstag, 15. November 2014

Ausstellung bis September 2016, jeden 1. und 3. Sa im Monat
von 14 bis 17 Uhr oder auf Anfrage


Flyer zur Ausstellung

Ausrufer, Marktschreier, Strassenhändler waren seit antiken Zeiten die Botschafter der Kommunikation im öffentlichen Zusammenleben einer Gemeinschaft. Ihre akustischen Mitteilungen und Angebote inszenierten machtbewusst, marktorientiert und bedarfsgerecht vor dem versammelten Publikum die Sensationen des Tages. Sie sind heute verschwunden, ihre Funktion ist noch im Geläute der Kirchtürme, in flammenden Reden zum 1. Mai und 1. August oder in den Durchsagen auf den Bahnhöfen erkennbar.

Der Guckkasten war eine transportfähige Dunkelkammer, aufgestellt im öffentlichen Marktgewühl, worin man durch ein Guckloch sensationelle Bilder gegen Entgelt betrachten konnte. Sie dienten, als es noch keine Kinos und Fernseher gab, zur Wahrnehmung der weiten Welt: farbiger Abglanz einer wunderbaren Realität.

Die Ausstellung präsentiert erstrangige Bilddokumente internationaler Ausrufer vom 16. zum 21. Jahrhundert. Die Ausrufer wirken in Zürich und Basel, London, Wien und Paris, in Deutschland und Italien, Russland, Japan, China und im antiken Gallien. Dieses Panoptikum bereichern Augsburger Guckkastenbilder des späten 18. Jahrhunderts aus der weiten Welt, die auch durch zwei Guckkästen (Original 18./19. Jh., aus privatem Haushalt!) betrachtet werden können. Ebenfalls zeigen wir u.a. bis Ende Februar einen Stereoskop-Musikautomaten, wie er um 1900 auf unseren Bahnhöfen zur allgemeinen Benutzung aufgestellt war, sowie den Stereoskop-Kasten EDUCA I aus Frankreich.

Maurmer Kirchen-Geschichten. Fünfhundert Jahre Kirche Maur

Zürcher Stadtheilige Regula
19. März 2011 bis 2. September 2012

Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Maurmer Kirchen-Geschichten bringen alte Zeiten zu lebendiger Gegenwart. Die 1507-1512 erbaute Kirche von Maur wurde 1511 geweiht. Im Grundriss sind frühmittelalterliche und romanische Vorgängerbauten zu sehen, einige Ansichten zeigen die Veränderungen der Jahrhunderte am spätgotischen Gebäude. Die bedeutendsten Zeugnisse damaliger Kunst am Bau, die Flachschnitzde­cke und der Glasgemäldezyklus mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis in deutscher Sprache, kommen zur Anschauung. Ein 1504 gedrucktes Missale für das Bistum Konstanz und wertvolle Manuskripte aus dem Archiv der Kirchgemeinde, wie die Pergamenturkunde der Fraumünsterabtei Zürich von 1501 zum ersten Pfarrhaus oder die erste erhaltene Kirchengutsrechnung für das Jahr 1571, beleuchten die besonderen Verhältnisse einer fernen Vergangenheit. Man überblickt eine aufschlussreiche Folge aller bekannten Leutpriester und Pfarrherren vom 12. zum 21. Jahrhundert. Abendmahlsgeräte, ehrwürdige Holzbecher und Zinnkannen aus dem 18. Jahrhundert, seltsame Rechtsaltertümer wie obrigkeitliche Mandate, Strafurteile oder der sprichwörtliche Klotz am Bein können im Original bewundert werden. Mit vielen aufschlussreichen Texten bieten die Maurmer Kirchen-Geschichten jedem Besucher etwas und bleiben unvergesslich in Erinnerung.

Vernissage 17. März 2011

Präsentation zur Flachschnitzdecke von Gaby Weber, lic. phil.,
vom 22. Juni 2011


Ausstellungs-CD mit sämtlichen Texten und Bildern erhältlich

Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 18. März 2011

Bilder mit Sinn! Buchillustration aus sieben Jahrhunderten

Münchhausen -  Binette Schroeder 1939
4. Oktober 2008 bis 5. September 2010
verlängert bis Februar 2011


Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Warum wird seit 1595 jede Sammlung geographischer Karten in Buchform als Atlas be­zeichnet? Wieso wurde Luther für seine Tischreden 1567 im Gebet gezeigt? Weshalb soll­ten Vesals Muskel- und Knochenmänner 1543 wie lebendig dargestellt werden? Warum lacht Münchhausen auf der Kanonenkugel? Wieso erschaut jener berühmte Wanderer, der das Himmelszelt durchbricht, bloss Illusionen? Und wo treten die sieben Zwerge bei Schneewittchens Hochzeit als weise Hofnarren in Erscheinung? Die Buchillustration stellt solche Fragen und gibt Antworten im Zusammenhang mit dem Text. Die Ausstellung veranschaulicht mit epochalen Beispielen die Gedankentiefe der Buchillustration, vorwie­gend Schwarzweisskunst, die in solcher Konzentration und Dichte selten zur Anschauung gelangt. Sie umfasst 69 Exponate von 1460 bis 2007 aus Weltliteratur, Wissenschaft und Presse, reproduktionstechnisch mit Hoch-, Tief- und Flachdruck sowie optisch-mechani­schen Druckverfahren.

Ausstellungs-CD erhältlich

Ausstellung Bilder Jan Leiser

Fischvogel, Radierung koloriert von Jan Leiser
Samstag, 6. November von 14-17 Uhr

Burgkeller und Druckwerkstatt
Burgstrasse 8

Der Radierer und Kupferdrucker Jan Leiser stellt im Burgkeller seine Werke aus. Die in manueller Drucktechnik gefertigten Bilder, wie Radierung, Aquatinta, Linolschnitt ( in Farbe oder schwarz-(rot)-weiss ) sind während unserer Öffnungszeiten bis November 2010 zu besichtigen. Die Bilder sind beim Künstler zu erwerben.

Wichtig: Anstelle einer Vernissage laden wir mit Apéro und Cello (Dominik Bützberger) zur Finissage ein am Samstag, 6. November von 14 - 17 Uhr. Der Künstler ist anwesend und demonstriert den Kupferdruck.




Wunderwelt der Druckgraphik. Bildnis Abbild Kunstgebilde

Frederico Panacek, Mezzotinto, 1994
6. Oktober 2007 bis 7. September 2008

Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Der Bilderdruck ist eine Wunderwelt von Linien und Flächen, Formen und Farben. Seit sechs Jahrhunderten werden Zeichen und aktuelle Botschaften durch Gebrauchsgraphik vermittelt, bedeutende ikonographische Themen in der Meistergraphik veranschaulicht, Sachverhalte des Wissens und Sinngehalte in Buchillustrationen dargestellt. WUNDERWELT DER DRUCKGRAPHIK präsentiert Menschen im Bildnis als Wesensausdruck der Persönlich­keit, volkstypische Ganzfiguren im naturalistischen Abbild als Wirklichkeitsillusion und die abstrakte Schönheit von Kunstgebilden als das Werk schöpferischen Gestaltens.
In 90 Exponaten werden Erscheinungsweisen der manuellen druckgraphischen Techniken vom 15. zum 20. Jahrhundert beispielhaft vorgeführt, vom Buchholzschnitt aus der Früh­zeit der Schwarzweisskunst bis zum grossformatigen Mehrfarbendruck der Moderne; vor allem der Tiefdruck ist mit 59 Blättern und 17 Metallplatten dokumentiert. Die Vielfalt der Ausdrucksformen zeigt in spannungsvollen Kontrasten, was alles in Linien- und Flächen­technik auf Papier druckgraphisch möglich ist.

Ausrufer Marktschreier Strassenhändler weltweit im Bild

David Herrliberger, Zürcher Ausrufer Skorpione, Zürich 1751
7. Oktober 2006 bis 2. September 2007
ca. 1250 Besucher

Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Die europäische Ausrufergraphik dokumentiert vom 17. zum 19. Jahrhundert das Alltagsleben der Städte. Was auch immer zu verkaufen war, ob Steckenpferde in London oder Orangen in Paris, Branntwein in Rom oder Fische und Kaviar in St. Petersburg, wurde von ambulanten Händlern auf Gassen und Plätzen lautstark ausgerufen. Zahlreiche druckgraphische Zyklen überliefern ihre Erscheinungsformen und Kaufrufe, in Arbeit von Leuten auf den untersten Stufen der sozialen Rangordnung, der Milchmädchen und Lumpen­sammlerinnen, des Kesselflickers, des Drehleiermanns oder des Guckkästners, anschaulich abgebildet. Die Ausstellung stellt originalen Zeugnissen dieser frühen Reklame, die den Raum akustisch erfüllte, Beispiele aus der Produktewerbung der Moderne gegenüber, die mit optischen Exklamationen spielt. Im Zentrum stehen Ausruferfiguren von David Herrliberger, welche die Bildgattung als einziger Beitrag der Schweiz im 18. Jahr­hundert mit Kaufrufen in Zürcher und Basler Mundart ver­treten. Als Rarität werden Inkunabeln der japanischen Photographie gezeigt, handkolorierte Aufnahmen von Zeitungsausrufern und Saketrinkern in Yokohama um 1875.


Vom Standpunkt des Zeichners. Reisen durch die Schweiz mit Matthaeus Merian, David Herrliberger und Godi Leiser

Bild der Ausstellung
3./4. September 2005 bis 15. Juli 2006
1443 Besucher

Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Die Ausstellung zeigt vierundzwanzig topographische Schweizer Ansichten, welche Godi Leiser in den Jahren 1966-1990 gezeichnet hat, in Gegenüberstellung zu entsprechenden Ortsansichten in der Topographie der Eydgnoßschaft von David Herrliberger 1754-1770. Die Dualität des gleichen Bildgegenstands einst und jetzt, in zwei Sehweisen von meist unterschiedlichen Standpunkten, ergibt spannungsvolle Kontraste. Mit sechs weiteren Veduten von Matthaeus Merian d. Ä. aus den Jahren 1635�1642 wird der Ahnherr der topographischen Schweizer Ansicht vorgestellt. So erlebt man den Gang durch die Ausstellung wie eine Reise durch die Schweiz in die Vergangenheit.

Buchdruck Bilderlust Blütezeit!

Bild der Ausstellung
4./5. September 2004 bis 2. Juli 2005
1205 Besucher

Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

In der neu eingerichteten Kunstkammer in der Burg sind erstmals bedeutende Kernstücke aus einer Zürcher Privatsammlung zu sehen, die zur Ergänzung der Herrliberger-Sammlung von der Gemeinde Maur 2003 erworben worden ist. Mit Büchern und Bildern des 16. bis 18. Jahrhunderts werden Höhepunkte der wissenschaftlichen Illustration und Marksteine der topographischen Landeskunde vorgestellt. Man gewinnt Einblick in Gedanken, welche die Welt bewegten, bewundert grundlegende Leistungen der Naturerkenntnis und wird durch wundersame Gebilde der Geistesgeschichte berührt.






Die Kunst des Briefschreibens.
Autographen von David Herrliberger und Salomon Gessner

Bild der Ausstellung
8. Januar bis 16. April 2005

Herrliberger-Sammlung
Burgstrasse 8

Die drei Autographen von 1756, 1757 und 1766, davon zwei als Leihgaben aus Privatbesitz, sind Privat- und Geschäftsbriefe, in denen sich die Persönlichkeit des Autors in einer besonderen Weise unmittelbar kundgibt. Eine Transkription bringt den Inhalt der nicht leicht lesbaren Handschrift verständlich vor Augen, ein ausführlicher Kommentar erläutert das persönliche und zeitgeschichtliche Umfeld.




Deutsche Bibeln vor Luther und Zürcher Bibeln

Bild der Ausstellung
6. September bis 20. Dezember 2003
1390 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben der Zentralbibliothek Zürich und aus Privatbesitz.

Die Buchillustration der Inkunabelzeit, des frühesten europäischen Buchdrucks bis und mit 1500, trat zuerst und vor allem als Bibelillustration in Erscheinung. Dabei wurde nicht die lateinische Bibel, sondern ihre Übersetzung favorisiert. Von 1466 bis zur Luther-Übersetzung 1522 wurden 18 deutsche Bibeln gedruckt, bis auf die beiden ersten (von 1475 an) alle mit Holzschnitten illustriert. Die Ausstellung zeigte zahlreiche Beispiele, zudem einige spätere Zürcher Bibeln und Bildentwürfe zur Zürcher Bibelillustration des 17. und 18. Jahrhunderts.

Sensation Photochrom. Reise um die Welt mit hundert Photographien vor hundert Jahren

Bild der Ausstellung
7. September 2002 bis 15. März 2003
1003 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben der Zentralbibliothek Zürich.

Die 1888 von Orell Füssli patentierte Zürcher Erfindung des lithographischen Drucks von farbig getönten Photographien war kommerziell bis zum Ersten Weltkrieg ausserordentlich erfolgreich. Der Photochromdruck ermöglichte auch eine Anzahl von hochwertigen Faksimilereproduktionen. Die attraktive Schau von Städteansichten und Landschaftsbildern der Belle Epoque, von 1893 bis 1912, wurde daher durch einige hervorragende Gemäldewiedergaben der Graphischen Anstalt J. E. Wolfensberger AG ergänzt.

SRF1, Tagesschau vom 12. Dezember 2014 (Ausschnitt)

Zusammenfassung "Rund um die Welt in Photochrom" von Bruno Weber aus: "Deutschland um die Jahrhundertwende", Orell Füssli Zürich 1995

Ausstellungsflyer 2002/03

Infoblatt Ausstellung 2002/03

"Gespräch über Photochrom", aus: Edition Gilde Gutenberg, Küsnacht 2006

"Photochrom im Zeitraffer", aus: Edition Gilde Gutenberg, Küsnacht 2006

Flyer Buch Peter Kunz, "Der Photochromdruck vom Lithostein", Edition Gilde Gutenberg, Küsnacht 2006

Ha! Qual Paradiso – Der neue Blick auf alte Zürcher Ansichten

Bild der Ausstellung
27. Oktober bis 16. Dezember 2001
1116 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben der Zentralbibliothek Zürich.

Mit dieser Ausstellung wurde der Öffentlichkeit zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein Bestand von Zürcher Ansichten in repräsentativer Auswahl vorgestellt. 76 Exponate von 1540 bis 1875 dokumentierten Veränderungen im Siedlungsbild, veranschaulichten den im 18. Jahrhundert entdeckten Erlebniswert des Zürichsees, stellten den Rheinfall spektakulär vor Augen, faszinierten durch die Darstellung von Naturerscheinungen und festlichen Ereignissen. Sie machten sowohl die geographische Vielfalt der Zürcher Landschaft als auch die Spannweite der Sehweisen zwischen Kartographie und Kunst sichtbar.

Hans Erhard Escher (1656-1689)

Bild der Ausstellung
19. Mai bis 6. Oktober 2001
516 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben der Zentralbibliothek Zürich und aus Privatbesitz.

Die Ausstellung vereinigte die Neuerwerbung von Eschers Monographie des Zürichsees (1692) und eines Neudrucks der darin befindlichen Zürichseekarte von der Originalplatte mit Leihgaben von 15 Aquarellen, in denen der vielseitig begabte Zürcher Junker präparierte Vögel und Herrschaftssitze seiner Ahnen leuchtkräftig verewigt hat. Einige der erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckten topographischen Darstellungen waren 1740 von Herrliberger als Vorlage für seine eigenen verwendet worden.

Druckgraphik, Zeichnungen, Aquarelle, Bücher des 18. und 19. Jahrhunderts meist von Zürchern

Bild der Ausstellung
17. bis 21. März 2000
109 Besucher

Mühle Maur
Burgstrasse 13

Mit Leihgaben aus Privatbesitz.

Diese Präsentation, wie die früheren aus dem Privatbesitz des Begründers der Herrliberger-Sammlung, gab Einblick in die bedeutungsvolle Verlagsproduktion von Zürcher Zeitgenossen des Maurmer Gerichtsherrn und seiner Nachfolger, vor allem in den Bereichen Buchillustration und topographische Landschaftskunst. Gezeigt wurde auch ein Sammelband mit einem bisher unbekannten Verlagswerk von Herrliberger, der als Neuerwerbung in die Herrliberger-Sammlung gelangte.



Salomon Gessner: Der malende Dichter

Bild der Ausstellung
30. Oktober bis 5. Dezember 1999
772 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Schweizerischen Landesmuseum Zürich, der Graphischen Sammlung der ETH Zürich, der Zentralbibliothek Zürich sowie der Gottfried Keller-Stiftung.

Eine der strahlendsten Erscheinungen im Zürcher Geistesleben des 18. Jahrhunderts wurde hier, zum ersten Mal wieder seit der Ausstellung in Zürich 1982, in reicher Werkauswahl zur Kenntnis gebracht. Unter anderem waren 19 Gouachegemälde und 44 Druckschriften Gessners aus dem eigenen Verlag zu sehen, meist Erstausgaben, worin der Dichter auch als Illustrator und Buchgestalter spricht. Man begegnete einem nichtprofessionellen, doch ungewöhnlich stilsicheren Künstler, der dem Traum von beseelter Natur souverän Ausdruck gab.

Altzürcherische Graphik

Bild der Ausstellung
5. bis 9. März 1999
115 Besucher

Mühle Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben aus Privatbesitz.

Diese Präsentation, aus demselben Fundus wie die vorigen, setzte sich zum Ziel, die historischen Grundlagen von Herrlibergers Wirken in der Zürcher Druckgraphik und Buchillustration seit dem 16. Jahrhundert zu verdeutlichen.

Zürcher Neujahrsblätter aus vier Jahrhunderten

Bild der Ausstellung
3./4. Januar, 7./8. März, 20./21. Juni, 7.-10. November 1998
Über 300 Besucher

Burg und Mühle Maur
Burgstrasse 8 und 13

Kräuterbücher aus mehreren Jahrhunderten
Schweizer Panoramen
Der tanzende Tod: Totentänze aus sechs Jahrhunderten
Vier Präsentationen mit Leihgaben aus Privatbesitz.

Diese Präsentationen von qualitativ hochstehenden Leihgaben aus dem Privatbesitz des Begründers der Herrliberger-Sammlung dienten dazu, die Öffentlichkeit für ein erweitertes Angebot ausserhalb des Kernbereichs Herrliberger und 18. Jahrhunderts zu sensibilisieren. Sie haben letztlich zur seitdem erfolgten Öffnung und Festigung des traditionellen Sammlungsprofils der Museen Maur geführt.

David Herrliberger in seiner Zeit

Bild der Ausstellung
31. Mai bis 6. Juli 1997
Rund 800 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Zum Gedenken an den 300. Geburtstag von David Herrliberger (1697-1777). Mit Leihgaben der Zentralbibliothek Zürich, des Schweizerischen Landesmuseums Zürich und der Graphischen Sammlung der ETH Zürich.

Die Gedenkausstellung vergegenwärtigte mit 150 Exponaten Herrlibergers Persönlichkeit und präsentierte seine Werke an dem Ort, wo der bedeutende Zürcher Kupferstecher und letzte Gerichtsherr von Maur ein Vierteljahrhundert lang gelebt und gewirkt hat. Mit Kostbarkeiten aus der Zürcher Verlagsproduktion des 18. Jahrhunderts, Porträts von Zeitgenossen und markanten Beispielen der topographischen Landschaftskunst wurde das kulturelle Umfeld beleuchtet. Man erhielt Einblick in die damaligen Zustände der Gerichtsherrschaft Maur. Ein neuangefertigtes Modell gibt seitdem eine Vorstellung, wie die Burg Maur zu Herrlibergers Zeit ausgesehen hat.

75 Jahre Godi Leiser

Bild der Ausstellung
30. September bis 5. November 1995
504 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben des Künstlers.

Die von der Kulturkommission Maur veranstaltete Ausstellung zeigte das zeichnerische Lebenswerk des in Maur lebenden Künstlers in einem umfassenden Überblick, von Jugend- und Frühwerken über die berühmten Panoramen der 1960er- bis 1980er-Jahre zu Bleistift- und Federzeichnungen aus neuerer Zeit.





Gedruckte Schrift – gedrucktes Bild: Buchkunst von Gutenberg bis 1520

Bild der Ausstellung
27. August bis 2. Oktober 1994
1007 Besucher

Burg Maur
Burgstrasse 8

Mit Leihgaben aus Privatbesitz.

Die Ausstellung veranschaulichte mit rund 120 Exponaten aus Privatbesitz wesentliche Bildinhalte von Buchholzschnitten des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Besondere Schwerpunkte waren Stadtansichten, Heilkräuter in Herbarien und die Illustration deutscher Bibeln vor Luther.

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