MUSEEN MAUR
 

Ausstellungen

Ausstellungen der Ortsmuseum Mühle

Stille Stunden am Greifensee, Werner Schindel – Landschaftsbilder von 1980 bis 2002

Werner Schindel, Auf der Rossweid oberhalb Maur gegen Greifensee

3. Mai 2008 bis 18. April 2009

Treichler-Stube Mühle Maur

Der Zürcher Landschaftsmaler Werner Schindel (1918–2003) fühlte sich sein ganzes Leben lang der Natur eng verbunden, Wandern war seine Leidenschaft und Malen seine Erholung. Die Ausstellung in der Mühle Maur präsentiert als Leihgaben aus Privatbesitz eine Auswahl von farbigen Landschaftsbildern rund um den Greifensee aus den zwei letzten Lebensjahrzehnten von Werner Schindel. Er malte auf Papier in einer Mischtechnik von Farbkreiden und Aquarell. Die stets im Freien entstandenen Impressionen zeigen Uferpartien und Landstriche zu beiden Seiten des Gewässers, in reicher Vielfalt von Jahres- und Tageszeiten, Wetterstimmungen und Lichtverhältnissen, in der Morgenstunde, Mittagsglut und Abendruhe, bei Regenfeuchte oder Föhn, windbewegt, bei Hochwasser oder nach dem Sturm. Wasser und Wolken säumen den heimischen Boden mit seinen Landzungen und Waldstücken, weiten Aussichten oder engen Durchblicken in unberührte Einsamkeit. So vermitteln Werner Schindels Farbenfeste vom verschwiegenen Greifensee durch die Naturdarstellung das Erleben einer stillstehenden Zeit, das Glücksgefühl eines erfüllten Augenblicks.

Flyer



Alti Öpfelsorte i de Gmeind Muur

Alti Öpfel - Murer Reinette
19. Mai 2007 bis 19. April 2008

Treichler-Stube Mühle Maur

Eine Ausstellung der Ortsmuseum Mühle

Ausstellungstext



Volkstrachten der Schweiz – Wilhelm Tell im Bild

Schweizerische Volkstracht
3./4. September 2005 bis auf weiteres
Mühle, Treichler-Stube
Burgstrasse 13

Unter diesem Titel werden kostbare Blätter im Grossfolioformat aus dem seltenen Initialwerk der schweizerischen Trachtenforschung gezeigt: Julie Heierli, Die Schweizer Trachten vom XVII.–XIX. Jahrhundert nach Originalien vom Schweizertrachtenfest des Lesezirkels Hottingen in Zürich, 36 Farbtafeln mit 14 Textblättern, erschienen in sechs Lieferungen in Zürich (1897).

Gleichzeitig präsentiert die Ausstellung einige bemerkenswerte Text- und Bilddokumente um die bekannteste mythische Gestalt aus der Gründungssage der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Ältestes Exponat ist das wahrscheinlich 1512 entstandene Urner Tellenspiel, dessen Erstdruck von Augustin Fries in Zürich nur in einem einzigen Exemplar in der Universitätsbibliothek Basel existiert. Es wird hier in der äusserst raren 9. Ausgabe gezeigt, 1698 vermutlich in Basel erschienen.


Zürcher Gesellenbriefe des 18. und 19. Jahrhunderts

Bild der Ausstellung
22. Mai 2004 bis 6. August 2005
Mühle Maur, Treichler-Stube
Burgstrasse 13

Gesellenbriefe oder Handwerkskundschaften sind vorgedruckte und meist mit einer prächtigen Stadtansicht geschmückte Formulare, welche den umherziehenden Wandergesellen als Ausweisschriften dienten. Unter den Schweizer Einblattdrucken dieser Art bilden die 32 Formulare der Zünfte von Zürich weitaus die Mehrzahl. Die Ausstellung zeigt Original- und Faksimiledrucke und das 1826 ausgefüllte Formular des Ebmatinger Schuhmachers Heinrich Hotz und seinen Meisterbrief von 1833.

Maur im Wandel der Zeiten: Tätigkeiten und Siedlungen von 1700 bis 2000

Bild der Ausstellung
Mit Exponaten aus der Ortsmuseum Mühle, der Herrliberger-Sammlung und Privatbesitz.
Mühle, Burgscheune und Burg Maur, 27. Oktober bis 12. November 2000. 624 Besucher.

Die vom Verein Freunde der Herrliberger-Sammlung interdisziplinär konzipierte Aufarbeitung von schriftlichen Quellen mit Einbezug von Sammlungsgegenständen der Museen Maur stellte die tiefgreifenden neuzeitlichen Veränderungen in Landwirtschaft, Industrialisierung und Bautätigkeit lokalgeschichtlich vor Augen. Auf dem Boden der Gegenwart wurde dadurch das historische Bewusstsein für die Lebensweise der Vorfahren gefördert.

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