MUSEEN MAUR
 

Ausstellungen

Bilder von Jan Leiser in der Burg Maur

Fischvogel, Radierung koloriert von Jan Leiser
4./5. September bis 6. November 2010

Burgkeller und Druckwerkstatt
Burgstrasse 8

Der Radierer und Kupferdrucker Jan Leiser stellt im Burgkeller seine Werke aus. Die in manueller Drucktechnik gefertigten Bilder, wie Radierung, Aquatinta, Linolschnitt – in Farbe oder schwarz-(rot)-weiss – sind während unserer Öffnungszeiten bis November 2010 zu besichtigen. Die Bilder sind beim Künstler zu erwerben.

Wichtig: Anstelle einer Vernissage laden wir mit einem Apéro zur Finissage ein am Samstag, 6. November von 14 - 17 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

Hinweis: ab 6. November haben Sie wieder die Möglichkeit, dem Künstler bei der Arbeit zuzusehen (jeden 3. Samstag im Monat). (Der Künstler ist im September/Oktober abwesend).

Maur um 1900: So lebte man im Dorf

Maur um 1900, Gemälde Hermann Hinderling
21. November 2009 bis 16. April 2011

Treichler-Stube Mühle Maur
Burgstrasse 13

Das Gemälde von Maur regt die Fantasie an und lässt eine interessante Ausstellung über das Dorf entstehen. Die Herrliberger-Sammlung konnte im Jahr 2008 ein Landschaftsgemälde mit Blick auf Maur am Greifensee erwerben. Das Bild zeigt unser Dorf, wie es vor über hundert Jahren ausgesehen hat. Der Künstler, Hermann Hinderling (1853–1936) von Maur, datierte sein vollendetes Werk am 27. Juli 1898. Im Dorfbild sind mehr als vierzig Firste von Maurmer Gebäuden, davon dreissig klar erkennbar dargestellt. Ausstellung zeigt in Wort und Bild, wie es in Maur um 1900 wirklich war. Dabei werden markante Typen von Wohnhäusern mit ihren Funktionen in verschiedenen Zeiten, einst und jetzt, zur Anschauung gebracht. Historische Fotografien aus dem Archiv Ortsgeschichte sind mit neuen Aufnahmen aus unserer Zeit in spannungsvollem Gegensatz zu betrachten.

Bilder mit Sinn! Buchillustration aus sieben Jahrhunderten

Münchhausen -  Binette Schroeder 1939
4. Oktober 2008 bis 5. September 2010

Kunstkammer in der Burg
Burgstrasse 8

Warum wird seit 1595 jede Sammlung geographischer Karten in Buchform als Atlas be­zeichnet? Wieso wurde Luther für seine Tischreden 1567 im Gebet gezeigt? Weshalb soll­ten Vesals Muskel- und Knochenmänner 1543 wie lebendig dargestellt werden? Warum lacht Münchhausen auf der Kanonenkugel? Wieso erschaut jener berühmte Wanderer, der das Himmelszelt durchbricht, bloss Illusionen? Und wo treten die sieben Zwerge bei Schneewittchens Hochzeit als weise Hofnarren in Erscheinung? Die Buchillustration stellt solche Fragen und gibt Antworten im Zusammenhang mit dem Text. Die Ausstellung veranschaulicht mit epochalen Beispielen die Gedankentiefe der Buchillustration, vorwie­gend Schwarzweisskunst, die in solcher Konzentration und Dichte selten zur Anschauung gelangt. Sie umfasst 69 Exponate von 1460 bis 2007 aus Weltliteratur, Wissenschaft und Presse, reproduktionstechnisch mit Hoch-, Tief- und Flachdruck sowie optisch-mechani­schen Druckverfahren.

Ausstellungs-CD erhältlich

Verlagswerk von David Herrliberger

Bild der Ausstellung
permanent
Herrliberger-Sammlung
Burgstrasse 8

Die Herrliberger-Sammlung in der Burg ist als kulturgeschichtliches Museum im Kanton Zürich einzigartig. Die Ausstellung zeigt im zweiten Stock der Burg in ständiger Präsentation wesentliche Teile des Gesamtwerks von David Herrliberger. Die Schausammlung wurde 1976 eröffnet und seither mehrmals verändert, zuletzt 2006 neu eingerichtet. Ausführliche Texte zu den Exponaten beleuchten Herrlibergers Persönlichkeit und erläutern das Umfeld seiner Unternehmungen. Besonders gewürdigt werden Bernard Picart und die Ceremonien, Herrlibergers Topographie mit den daran beteiligten Künstlern, die Kaufrufe sowie das Wirken des Gerichtsherrn. Der Betrachter gewinnt Einblick in die Verlags­produktion eines Bildermachers im Zeitalter der Aufklärung, der als Alleinunternehmer in seinem Jahrhundert herausragt.










Salomon Landolt (1741–1818) und Salomon Gessner (1730–1788)

Bild der Ausstellung
permanent
Salomon-Kabinett
Burgstrasse 8

Im Salomon-Kabinett sind Kunstwerke von Salomon Landolt (1741–1818), dem Scharfschützenoberst und legendären Landvogt von Greifensee, und von Salomon Gessner (1730–1788), dem berühmten Buchverleger, Dichter und Maler der Idylle, ständig ausgestellt. Zwei miteinander befreundete Persönlichkeiten, die zu den bedeutendsten Gestalten unter den nichtprofessionellen Zürcher Künstlern des 16.–20. Jahrhunderts gehören, treten eindrucksvoll in Erscheinung.

Léon und Jeanne Pétua in der Mühle Maur

Marie Pétua
19. Mai 2007 bis auf weiteres
Eine Auswahl von Gemälden aus dem Nachlass der Marie Treichler-Pétua zum Andenken an das künstlerische Schaffen von Vater Léon Pétua und Schwester Jeanne Pétua

Mühle Maur, Pétua-Zimmer

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